Willkommen Wolf in Mecklenburg-Vorpommern
Verbände erarbeiten gemeinsames Positionspapier
19. März 2008: Spätestens durch die Schafrisse im Landkreis Ludwigslust Mitte Januar hat die Zeit als Wolfsstandort für Mecklenburg-Vorpommern begonnen.
NABU, BUND, Landesjagdverband und Landesschafzuchtverband begrüßen die Rückkehr einer seit rund 180 Jahren ausgestorbenen Tierart und die damit verbundene Aufwertung des Artenreichtums der heimischen Landschaft.



Ziel ist eine funktionierende Nachbarschaft von Mensch und Wolf.

Schwerin – Die Verbände NABU, BUND, Landesschafzuchtverband und Landesjagdverband haben ein gemeinsames Positionspapier zum Thema „Wölfe in Mecklenburg-Vorpommern“ an Minister Till Backhaus erarbeitet. Die Verbände begrüßen darin die Rückkehr einer seit rund 180 Jahren ausgestorbenen Tierart und die damit verbundene Aufwertung des Artenreichtums der heimischen Landschaft. Spätestens durch die Schafrisse im Landkreis Ludwigslust Mitte Januar hat die Zeit als Wolfsstandort für Mecklenburg-Vorpommern begonnen, und das Land muss seiner Verantwortung gegenüber der Bevölkerung und den neuen Nachbarn gerecht werden.

Die Verbände begrüßen die Entscheidung des Umweltministeriums, der Rückkehr der Wölfe nach Mecklenburg-Vorpommern durch die Erarbeitung von Leitlinien Rechnung zu tragen und fordern die Landesregierung auf, eine Maßnahmenliste zu erstellen. Neben einer transparenten und breiten Öffentlichkeitsarbeit für alle Teile der Bevölkerung soll sie einen geregelten Umgang mit Schadensfällen sowie ein Wolfsmonitoring gewährleisten.

Um auf diesem Weg zu einer für alle Interessen- und Bevölkerungsgruppen akzeptablen Nachbarschaft von Mensch und Wolf in Mecklenburg-Vorpommern zu kommen, bieten die Verbände dem Umweltministerium ihre Gesprächsbereitschaft und ihre Fachkompetenz bei der Erstellung eines Wolfsmanagements an.


Ich bedanke mich ganz herzlich bei Nabu (http://www.nabu.de)",
dafür, das ich diesen Artikel in meiner HP veröffentlichen durfte.